transparente daten schlüssel zum erfolg

Transparente Daten als Schlüssel zum Erfolg

Das Ziel der Effizienzsteigerung verfolgen fast alle Unternehmen. Doch nur wer über transparente Daten verfügt und die eigenen Verbrauchs- und Nutzungsdaten kennt, kann die Effizienz des Unternehmens auch optimieren.

Aus einer Erhebung von Statista (2017) geht hervor, dass die Datenmengen in Zettabyte um das zehnfache im Zeitraum von 2016 bis 2025 steigen werden. Und das mit einem jährlichen Wachstum von 16,1 auf unglaubliche 163 Zettabyte.¹ Ein Zettabyte entspricht dabei der Menge von 1.000.000.000 Terabyte. Weiter existieren bereits Studien, beispielsweise vom US-amerikanischen Technologieunternehmen Aberdeen Group, die aufzeigen, dass Organisationen, die einen Mehrwert aus ihren Geschäftsdaten ziehen können, vor ihren Mitbewerbern liegen. Anhand der Zeta Studie erkennt man jedoch, dass 67% der Unternehmen darum kämpfen Schlüsselinformationen abteilungsübergreifend zu teilen. Vor allem das Fehlen einer Echtzeitansicht hindert Entscheidungsträger beim Zugang zu den Informationen, die für fundierte Geschäftsentscheidungen erforderlich sind.²

Wie man erkennt, nimmt die transparente Verwendung von Daten im Hinblick auf Nutzer bzw. Kundendaten innerhalb einer jeden Organisation eine zunehmend zentrale Bedeutung ein. Der Umgang mit Daten sollte deshalb genauestens geplant werden. Dadurch werden diese einerseits besser abgesichert und andererseits schneller nutzbar gemacht.

Vom Datenchaos hin zum Datalake und dem Single Point of truth

Die Speicherung von Daten erfolgt gemäß der Datentransparenz 4.0 in einem eigenen System und in Form von Rohdaten. Diese Methode beschreibt einen Data Lake. Die Rohdaten in einem Data Lake werden erst in ein anderes Format umgewandelt, wenn sie verwendet werden. Damit ist der Data Lake ein sehr guter Ausgangspunkt für Big-Data-Analysen. Auf diese Weise wird schnell auf die Daten zugegriffen, um mögliche Analysen durchzuführen. Beispielsweise können Verkaufstransaktionen, verbunden mit Logdateien und Kundenmeinungen analysiert werden, um die Preis- und Angebotspolitik zu optimieren. Wie man an dieser Stelle bereits erkennt liegen durch die Integration eines Data Lakes völlig neue Nutzungsmöglichkeiten offen. Durch dessen Nutzung erhält die Organisation transparente Daten die einen Single Point of truth (SPOT) darstellen, welcher wiederum die Grundlage für die Konsistenz von Stammdaten in Unternehmen darstellt.

Mehr Wettbewerbsvorteile durch transparente Daten

Neben der Möglichkeit umfangreiche Analysen durchzuführen bietet ein Datalake viele weitere Möglichkeiten für das Unternehmen, den Kunden und anderen Stakeholder. Denn ein Datalake kann durch IOT bzw. Echtzeitdaten geupdatet werden. Diese Daten können wiederum als virtuelles Abbild in Form des Produkts, der Produktion bzw. der Wertschöpfungskette abgebildet werden. Die Verbildlichung von transparenten Daten beschreibt einen digitalen Zwilling. Durch ihn bzw. seine nahtlose Verknüpfung von transparenten Live Daten wird die Effizienz durchgängig gesteigert, die Fehlerquote minimiert und die Entwicklungszyklen verkürzt. Somit wird eine nachhaltig gesteigerte Wettbewerbsfähigkeit erzielt, wie man anhand des Elektronikwerks der Siemens AG erkennt, welches durch die Nutzung transparenter Daten den Industrie 4.0 Award erhielt.

Weiter können geeignete Kommunikationsmodule den Zeit- und Kostenaufwand deutlich reduzieren. Gleichzeitig werden umfassende Möglichkeiten der Datenerfassung und -auswertung geboten. Diese neuen Entwicklungen nehmen eine zunehmend wichtige Rolle innerhalb der Fertigung und der Logistik ein. In dem kürzlich veröffentlichten Trend-Report „Digital Twins in Logistics“ sieht DHL vielfältige Einsatzmöglichkeiten für digitale Zwillinge entlang der gesamten Wertschöpfungskette. “Digitale Zwillinge werden herkömmliche Lieferketten mit einer Reihe von Möglichkeiten verändern, um eine datengesteuerte Entscheidungsfindung und Zusammenarbeit-, optimierte Geschäftsprozesse und neue Geschäftsmodelle zu ermöglichen“, sagte Matthias Heutger, HLs Senior Vice President Global Head of Innovation Commercial Development anlässlich des ersten Internet of Things (IoT)-Tages des Logistikdienstleisters Ende Juni im DHL Innovation Center in Troisdorf.

Warum sind transparente Daten so wichtig?

So werden nach Deloitte-Schätzungen die Zahl der Internet of Things-Endpunkte, welche die Grundlage für die Datenverarbeitung durch digitale Zwillinge beschreiben bis 2020 auf über 20 Milliarden anwachsen, 750 Millionen davon allein in Deutschland. Der Markt wird “voraussichtlich jährlich um mehr als 38 Prozent wachsen und bis 2025 die 26-Milliarden-Dollar-Marke überschreiten. Digitale Zwillinge bieten unübertroffene Möglichkeiten zur Verfolgung, Überwachung und Diagnose von Objekten. Sie werden herkömmliche Lieferketten mit einer Reihe von Möglichkeiten verändern, um eine datengesteuerte Entscheidungsfindung und Zusammenarbeit, optimierte Geschäftsprozesse und neue Geschäftsmodelle zu ermöglichen“, so Heutger.

Transparente Daten ermöglichen branchenübergreifende Wettbewerbsvorteile und optimieren die gesamte Wertschöpfungskette durch digital twinning. Wollen Sie dem Wettbewerb stand halten und mit dem Wandel gehen so ist der erste Schritt einen langfristigen Plan zu entwickeln, wie mit den Unternehmensdaten umgegangen wird. Dabei helfen wir als Experte für Digital twinning gern. Vereinbaren sie nachfolgend ein unverbindliches Beratungsgespräch, in welchem wir Ihnen ein auf Sie zugeschnittenes Vorgehen präsentieren, welches Ihr Unternehmen in die Zukunft katapultiert.

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Quellen:

¹ https://de.statista.com/statistik/daten/studie/267974/umfrage/prognose-zum-weltweit-generierten-datenvolumen/
² https://www.zetes.com/de/press-manufacturing-report